Ein Stundensatz von 100 € heißt nicht, dass der Monteur 100 € verdient. Vom Verrechnungssatz bleiben nach Lohnnebenkosten, Fahrzeug, Werkzeug und unproduktiven Zeiten rund ein Viertel als Lohn übrig — hier ist die ganze Rechnung.
Verrechnungssatz ≈ Gesellenlohn brutto × 3,0 bis 3,8 — je nach Gewerk und Betriebsgröße. Ein Angebot deutlich unterhalb dieses Korridors ist selten ein Schnäppchen: Entweder fehlt Versicherung/Konzession, oder die Differenz kommt später über Zusatzposten zurück.
Vergleiche Angebote nie nur über den Stundensatz: Entscheidend sind die kalkulierten Stunden, Anfahrtspauschalen und Materialaufschläge. Zwei Angebote mit 85 und 105 €/h können am Ende gleich teuer sein. Die aktuellen Stundensatz-Spannen aller Gewerke findest du im Preis-Report 2026.
Als Lohn kommen beim Gesellen rund 24 Euro brutto pro Stunde an. Der Rest des Verrechnungssatzes deckt Lohnnebenkosten, Fahrzeug, Werkzeug, Versicherungen, unproduktive Zeiten und das Betriebsrisiko.
Meist nicht. Unter etwa 50 Euro netto pro Stunde ist ein Betrieb 2026 kaum kostendeckend — häufig fehlen dann Konzession oder Versicherung, oder die Rechnung wächst über Zusatzposten.
Löhne, Mieten und Fahrzeiten unterscheiden sich regional. In München oder Frankfurt liegen die Sätze 10 bis 18 Prozent über dem Bundesschnitt, in Leipzig oder Dresden rund 8 Prozent darunter.
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Babsi per WhatsApp fragen +49 163 8628146 · auch als SprachnachrichtDieser Ratgeber bietet allgemeine Orientierung, keine Rechts-, Versicherungs- oder Fachberatung im Einzelfall. Preisangaben sind Richtwerte (Stand 06/2026) und können je nach Aufwand abweichen. Bei Gefahr für Personen gilt: zuerst 112. Babsi vermittelt nur den Kontakt und ist nicht Vertragspartei.